Die Besitzerin einer Labradorhündin (ein halbes Jahr alt) fragt nach einer Kastrationsempfehlung vom Tierarzt, ob sie ihren Hund tatsächlich kastrieren lassen soll.

Nein, es wird leider viel zu viel kastriert und immer wieder mit der Begründung, das Krebsrisiko würde vermindert. Diese Aussage ist jedoch nicht richtig. Es gibt an den herausgenommenen Organen natürlich keinen Krebs mehr, aber die Statistik sagt, dass es sowieso nur ein Brustleistenkrebsrisiko von 0,2 Prozent für Hündinnen allgemein gibt, der dann bei Hündinnen um das ca. 10. bis 13. Lebensjahr auftreten kann.

Dagegen steht, dass extrem viele Tiere nach der Kastration zu Dauerpatienten wegen der Folgeschäden werden. Das Hormonsystem wird vor dem Erwachsenwerden der Tiere schon stärkstens gestört. Die Tiere werden körperlich und geistig nicht erwachsen. Sie leiden an starken Ängstlichkeiten, Störungen im allgemeinen Organsystem, bekommen oft Inkontinenzprobleme sowie Hauterkrankungen. Es sind irreversible Schäden und das Tier und der Besitzer haben fortan die Option, als Dauerpatienten ihre Zukunft bei Therapeuten zu verbringen.

Ich empfehle keine Kastration, weder mit einem halben Jahr noch später. Kastriert werden sollte nur aus medizinisch wirklich wichtigen und notwendigen Gründen, weder aus Bequemlichkeit für den Besitzer noch weil es Mode ist.

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