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NierenerkrankungenNierenerkrankungen - Alle Säugetiere, so auch Hund und Katze, haben zwei Nieren, die aus tausenden kleinen Filtereinheiten (den Nephronen) bestehen. Die Aufgaben der Nephronen sind die Ausscheidung von harnpflichtigen Stickstoffen (Stickstoffverbindungen), zum Beispiel Harnstoff, das Gleichgewicht der Mineralsalze im Körper und die Wasserrückgewinnung. Die Nieren bilden des Weiteren das Hormon Erytroproyetin, das an der Steuerung der roten Blutzellbildung beteiligt ist. Auch die Pufferung des Blutes über die Blutgase sowie ein Teil der Steuerung des Blutdrucks wird von diesem wichtigen Organ übernommen. Wird das Tier älter, können diese Fähigkeiten der Nieren nachlassen und zu Störungen im Stoffwechsel führen.

Nierenerkrankung, Nierenentzündung, Niereninsuffizenz

Nierenerkrankungen umfassen Zustände, bei denen Nephrone verloren gehen. Eine ganze Reihe verschiedener Faktoren können für Nierenerkrankungen verantwortlich sein, zum Beispiel zu schwache Durchblutung der Nieren nach einem Unfall, direktes Nierentrauma, Infektionen (zum Beispiel bakt. Infekt durch Corynebakterien, die heftige Eiteransammlungen in den Nieren bewirken können. Viren und Pilze können akute Nierenentzündungen auslösen. Eine chronische Niereninsuffizienz kann auch durch Katzenschnupfen entstehen), Harnabflussstörungen (Verstopfung durch Steine oder Harngrieß), Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz bringt Blutdruckabfall und somit Minderdurchblutung der Nieren, auch das kann eine Niereninsuffizienz auslösen. Auch seltenes Gassi gehen oder schmutzige Katzenklos bewirken Harnzurückhaltung und können Nierenerkrankungen verursachen) und Tumore.

Gesunde Tiere verfügen jedoch über erhebliche Reserven bezüglich der Nierenfunktion. Dies ist auch ein Grund, weshalb von der Natur dieses wichtige Organ doppelt angelegt wurde und beim Verlust einer Niere die andere die Funktion mit übernehmen kann. Durch die hohen Reserven sind die Tiere oft lange Zeit unauffällig. Fehlfunktionen werden meist erst bemerkt, wenn schon 70 Prozent der Nierenfunktionen fehlen.

Auffälligkeiten: Häufiges Lecken des Genitalbereiches, Aufsuchen von kalten Liegeplätzen, viel oder extrem wenig trinken, Ekzeme im Maulbereich oder über dem hinteren Körperbereich.

Festgestellt wird die Nierenerkrankung beim Therapeuten durch einen Bluttest. Geprüft werden als wichtigste Parameter: Harnstoff, Kreatinin, Eiweiß, Albumine, Kalzium, Phosphor, Natrium, Kalium und andere Stoffe im Blut. Albumine sind Eiweiße (sie sorgen für die Aufrechterhaltung des kolloidosmotischen Drucks, Transport wasserlöslicher Substanzen im Blut, Pufferkapazität im Blut, das bedeutet Aufrechterhaltung des PH Wertes). Kalium und Natrium sorgen als so genannte Kalium-Natrium Pumpe für den Stoffaustausch der Zellen (Kalium in der Zelle, Natrium außerhalb der Zelle).

Faktoren, die Nierenerkrankungen beeinflussen können:

Alter: Die Wahrscheinlichkeit einer Niereninsuffizienz nimmt bei Hunden und Katzen zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr zu.

Rasse: Rassekatzen haben häufiger mit Nierenversagen zu tun, als zum Beispiel europäische Kurzhaar-Katzen. Main Coon, Abessinier, Siamesen, russisch Blau und Burmesen sind stärker disponiert. Bei den Hunden sind Cocker Spaniel, Lhasa Apso, Samoyeden, Deutscher Schäferhund und Dobermänner besonders gefährdet.

Umweltfaktoren: Einige weit verbreitete Chemikalien haben toxische Wirkung auf die Nieren. Zum Beispiel Phenole, Desinfektionsmittel, Frostschutzmittel, bleihaltige Farben.

Ernährung: Sie trägt grundlegend zu Gesundheitsproblemen aller Art bei, wenn sie minderwertig und ungeeignet ist. Ein Überangebot an Phospor und verdaulichem Eiweiß im Futter kann bei Tieren mit eingeschränkter Nierenfunktion das Fortschreiten der Nierenerkrankung begünstigen.

Schulmedizinische Prognose und Einteilung der Nierenerkrankungen:

Von Niereninsuffizienz wird bei 35 Prozent der noch arbeitenden Nephronen gesprochen. Durch die hohe Zurückhaltung von Giftstoffen und Salzen versucht der Patient durch vermehrte Wasseraufnahme, die Konzentration zu verdünnen und auszuscheiden. Es ist sofortige Hilfe nötig.

Nierenversagen: Durch die Zerstörung von Nephronen sammeln sich harnpflichtige Stoffe im Körper an, vermehrter Durst, gesteigerte Urinproduktion, herabgesetzte Fresslust, schlecht riechender Atem, gelegentliches Erbrechen sind typische Symptome.

Fortgeschrittenes Nierenversagen: Mehr als 90 Prozent Nephronen arbeiten nicht mehr. Symptome: Apathie, Futterverweigerung, starker Uringeruch aus dem Maul, Entzündungen und Geschwüre der Maulschleimhaut, Erbrechen, Durchfall.

Tiere im Endstadium trinken unablässig und gehen nicht mehr vom Wasser weg. Sie hängen mit dem Kopf im Wasser und sind dabei zu schwach, um aufzustehen oder auch nur das Wasser zu trinken. Das Tier hat eine so hohe Eigenvergiftung erreicht, dass alle Funktionen zusammenbrechen und es stirbt.

Eine spezielle Fütterung kann lange Zeit das Fortschreiten der Krankheit beeinflussen. Zu hoher Eiweißgehalt im Futter verursacht zu hohe Stickstoffkonzentration im Körper. Sie begünstigt die Nierenzerstörung. Da auch der Salzhaushalt beeinträchtigt ist, sollten die Tiere natriumarm (salzarm) gefüttert werden.

Fütterung:

Welche Anforderungen sind an die Ernährung bei chronischer Niereninsuffizienz zu stellen? Verminderter Eiweißgehalt, jedoch ohne dass eine Unterversorgung des Körpers auftritt, das heißt, kein Muskelabbau und allgemeine Schwächung eintreten.

Sehr niedriger Gehalt an Phosphor (Phosphor ist in Frischfleisch und Knochen enthalten). Phospor verhilft der Niereninsuffizienz zum Fortschreiten. Vermehrt enthalten als Zusatz sollten spezielle Rohfasern und / oder Wirkstoffe aus Schalen- oder Krustentieren sein, die Giftstoffe im Darm binden können und dadurch Entgiftung des Blutes bewirken. Die Nieren werden dadurch entlastet.

Ein Zusatz von Puffersalzen, die einer Übersäuerung des Blutes entgegenwirken, muss enthalten sein (zum Beispiel Kalium). Ein ausgeglichener Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin A, C und E tragen erheblich als Bremse der chronischen Niereninsuffizienz bei. Das Futter sollte trotz allem gut schmecken.

Es gibt drei unterschiedliche Fütterungsprogramme:

Diät für ältere Tiere, mit leichter Eiweiß-Salz-Reduktion. Eine derartige Diät ist auch im Tierfutterhandel erhältlich.

Eine spezielle Nierendiät mit einer mittelstarken Eiweiß- und Salzreduktion für Nierenpatienten (immer mit Kontrolle durch den Tierarzt)

Urämiediät für fortgeschrittene Patienten – stark Eiweiß und Salz reduziert. (Intensivüberwachung durch den Tierarzt wegen Mangelerscheinungsprophylaxe)

Anzumerken wäre noch, dass durch eine gezielte, naturheilkundliche Therapie und entsprechende Nierendiät einem sehr hohen Prozentsatz der Patienten zu einer erheblichen Verbesserung des Nieren- und Stoffwechselzustandes verholfen werden kann. Oft reichen im Anschluss an eine entsprechende Grundtherapie wenige Maßnahmen zur Erhaltung des guten Zustandes.

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