Ein Mäntelchen für den Hund

Zweimal im Jahr wechseln die Säugetiere in unseren Breiten das Fell, und zwar jeweils in der Übergangszeit vom Winter zum Frühjahr und im Herbst zum Winter. Bei unseren Hunden, Katzen und Pferden geht der Fellwechsel vom Sommer zum Winter meist recht schleichend vor sich. Manchmal kommt es in dieser Zeit zu vermehrtem Hautjucken, bei manchen Rassen ist auch ein gewisser Haarausfall zu erkennen. Da sich das Haar jedoch von unten her verdichtet, werden nur die dünneren Deckhaare des Sommerfells abgestoßen.

Beim Wechsel vom Winter- zum Sommerfell ist der Haarausfall und auch der Juckreiz wesentlich deutlicher zu erkennen. Oft fliegen dicke Büschel von dichter Unterwolle durch die Gegend und die Tiere sehen verzottelt und struppig aus. Was aber löst den Fellwechsel aus? Ist es für das Tier wirklich nur der Wechsel des Haarkleides, oder gibt es dabei inneren Stress und körperliche Anstrengung, die sogar das Gesundheitsbefinden beeinträchtigen können?

Hormone verändern das Haarkleid

Der Fellwechsel wird bei den Tieren durch eine hormonelle Veränderung ausgelöst, die bei Licht –und Witterungsveränderungen einsetzt. Der Körper muss sich, um seine konstante Temperatur zu halten, den äußeren Bedingungen anpassen und sein schützendes Haarkleid entsprechend verändern. Dazu werden bestimmte innere Mechanismen in Gang gesetzt, die dem Körper eine hohe energetische Leistung abverlangen. Junge, kräftige Tiere haben damit kein Problem. Sie wechseln ihr Fell schnell, und nach fünf bis sieben Wochen erstrahlen sie in neuer Pracht. Ältere Tiere, kranke oder bereits durch äußere Einflüsse gestresste Tiere haben mit dem Fellwechsel jedoch zusätzliche Probleme. Der Wechsel des Haarkleides bedeutet für den Körper eine nicht zu unterschätzende Anstrengung.

Fellwechsel ist anstrengend

Diese körperliche Anstrengung kann auch zum Absinken der Abwehrkräfte führen und die Tiere anfälliger für Krankheiten machen. Dies ist dann besonders bei Tieren zu beachten, die draußen leben ( Freigehege, Offenställe usw. ). Ihnen kann man mit ausreichendem, vitaminreichem und ausgewogenem Futter viel Unterstützung geben, um die benötigte Energie aufzubringen. Auch regelmäßiges, tägliches Bürsten regt die Hautdurchblutung an und entfernt das abgestoßene Haar, so dass die Tiere sich nicht so oft scheuern und kratzen müssen.

Fast kein Fellwechsel bei Wohnungstieren

Wohnungstiere sind durch die generell fast gleichbleibenden, angenehmen Temperaturen im Haus oft nur gering mit Fellwechsel beschäftigt. Sie bilden oft gar kein Winterfell mehr aus. Sie sind dann aber auch draußen bei niedrigen Temperaturen deutlich mehr gefährdet, Erkältungskrankheiten zu bekommen.

Ein Mäntelchen für den Hund

Hunde, die keine Unterwolle mehr ausbilden, dazu gehören auch oft ältere Tiere, sollten daher bei strengen Wintertemperaturen einen schützenden Hundemantel bekommen. Gerade niederläufige Tiere, die ohnehin mit Brust und Bauch dichter am kalten Boden laufen, sollten einen Mantel haben, der auch die Brust von unten umschließt. Alte Tiere bewegen sich auch nicht mehr so viel wie die jungen, die durch Rennen und Toben genügend Eigenwärme erzeugen. Dies alles sollte der Tierhalter bedenken, um seinen Vierbeiner gesund zu erhalten.

Die Abwehr unterstützen

Es ist auch immer für alle Tiere sehr sinnvoll, vor dem Fellwechsel und in der kalten Jahreszeit eine die Abwehr aufbauende Kur durchzuführen. In der freien Natur würden die Tiere dies auch tun, indem sie sich bestimmte Kräuter suchen, auch die Fleischfresser. In der Naturheilkunde stehen für diese Kur viele sinnvolle Substanzen zur Verfügung und warten auf ihren Einsatz.

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  • Bivalent
  • Bio Leckerli
 

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