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Achten Sie auf allergische reaktionen bei Hunden und Katzen

Allergien bei Hunden und KatzenEs ist unbestritten, dass wir in den letzten Jahrzehnten eine enorme Zunahme an Erkrankungen des allergischen Formenkreises bei Tieren (zum Beispiel Hunden, Katzen oder Pferden) zu verzeichnen haben. Jeder 7. Hund erkrankt derzeit mindestens einmal in seinem Leben an einer Allergie. Als Allergie bezeichnet man eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Substanzen. Diese können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein, aber auch chemische Stoffe können eine solche Reaktion auslösen.

Es treten allergische Reaktionen seitens der Schleimhäute und der Atemwege in Form von Schnupfen, Niesen, Bronchitis und Atemnot, des Darmes in Form von chronischem Durchfall, der Haut in Form von trockenen (Neurodermitis) oder nässenden Ekzemen, Hautausschlägen zum Beispiel bei Nahrungsmittelintoleranz oder Insektenstichen und anderen Reizstoffen auf.

Die Augen reagieren mit einer allergischen Bindehautentzündung zusammen mit Juckreiz, Rötung und Tränen. Allergisch können auch die Gelenke reagieren - mit „wandernden“ Schwellungen und Schmerzen. Folgende Beschwerden können auf eine Allergie hinweisen:

  • Jucken, Kratzen, Benagen und Belecken des Körpers und der Pfoten
  • gerötete oder entzündete Hautpartien
  • Ohrenentzündungen
  • Bindehautentzündungen
  • Atembeschwerden
  • Durchfall

Allergien treten bei bestimmten Rassen gehäuft auf, so neigen zum Beispiel Terrier zu allergisch bedingten Hautproblemen. Allergie entwickelt sich im frühen Erwachsenenalter. Bei Welpen und älteren Tieren wird sie seltener beobachtet. Allerdings kann durch Umstellungen im Lebensraum auch bei älteren Tieren plötzlich ein Allergen neu hinzukommen, das eine Überempfindlichkeit auslöst. „Allergos“ von Griechisch auf Deutsch übersetzt bedeutet „andersartig, überschwänglich“ reagieren. Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Substanzen. Mit folgenden Allergenen haben wir hauptsächlich zu tun:

  • Pollen (Gräser, Bäume, Blumen)
  • Konservierungs – und Farbstoffe
  • Hausstaubmilben
  • Tierhaare
  • Medikamente
  • Nahrungsmittel
  • Trinkwasser
  • Schwermetalle
  • Sonnenstrahlung
  • Wohngifte
  • Pestizide
  • Elektrobelastungen
  • Pilze
  • Bakterien

Hausstaubmilben, Pollen, Pilze, Bakterien sind aber nicht die Ursache sondern der Auslöser bei Allergien.

Im Grunde kann alles zum Allergen werden. Das zeigt sich auch darin, dass ständig „neue“ Allergene entdeckt werden. 20.000 allergieauslösende Stoffe sind nachgewiesen. Hausstaubmilben, Pollen, Pilze, Bakterien sind aber nicht die URSACHE einer allergischen Erkrankung, sondern die AUSLÖSER! Es gibt Tiere, denen alle Allergene der Welt nichts anhaben können. Wie kommt das? Die Bereitschaft zur Allergie kann vererbt sein, aber auch durch ständigen Reiz erworben werden. Für die Heilung des Allergikers ist wichtig zu erkennen, dass das Allergen selbst „unschuldig“ ist; sonst würden alle Tiere gleich reagieren, alle würden allergiekrank.
Hausstaub- und Vorratsmilben verursachen Allergien über das ganzes Jahr. Die Vorratsmilben befinden sich zum Beispiel in Getreideprodukten (Reis, Nudeln, Haferflocken), wobei es wichtig ist zu wissen, dass auch kleine Partikel der Milben, nicht nur lebende intakte Milben, Allergien auslösen können. Kochen hilft in diesem Fall nicht. Es empfiehlt sich hier, Kohlenhydrate über Kartoffeln zuzuführen, hiermit „umgeht“ man die Vorratsmilbe bei Getreideprodukten.

Andere Allergien, die ganzjährlich auftreten, sind die vom Flohspeichel. Hier reicht ein einziger Stich, um eine starke Hautreaktion auszulösen. Die Tiere kratzen sich blutig am Schwanz- und im Rückenbereich, immer wieder, Tag und Nacht. Sie kommen nicht zu Ruhe. Die Steigerung der allergischen Erkrankungen haben wir unserem chemischen Zeitalter zu verdanken. Gezielt oder unbewusst nehmen Tiere eine Unzahl von Chemikalien in ihrem Körper auf und bewirken dadurch einen permanenten Eingriff auf das natürliche Funktionieren ihrer Organe. Vor allem kommt es zu einer chronischen Schädigung der Darmschleimhaut, wodurch diese zunehmend ihre Abgrenzungsfunktion zur Außenwelt verliert. Durch geschädigte Darmwände gelangen immer mehr Allergene ins Blut.
Nicht immer löst die erste Begegnung mit den Allergenen eine allergische Reaktion aus: Es kann die zweite, aber auch die hundertste sein, die Allergie kann sich schleichend über längere Zeit entwickeln. Der Organismus wird auf das Allergen sensibilisiert, „geprägt”. Das Immunsystem kann einen scheinbaren „Feind“ erkennen, sich an ihn erinnern und dann bei erneutem Kontakt verstärkt auf ihn reagieren. Die Folge ist eine allergische Reaktion. In Einzelfällen kann sich das Geschehen plötzlich zeigen, mit schockartigen Reaktionen, die nicht selten mit Lebensgefahr verbunden sind (hyperallergischer Schock). Stress zum Beispiel fördert die Allergiebereitschaft durch Schwächung des Immunsystems und erhöhten Verbrauch von körpereigenem Cortison.

Erste Maßnahme ist eine Umstellung beim Futter

Eine erfolgreiche Therapie schließt unter anderem eine Futterumstellung ein – hinweg von Konservierungsstoffen und chemischen Zusätzen, die ohnehin die Organe wie Leber, Nieren und Darm schädigen und somit das Immunsystem schwächen. Soweit möglich, sind die Auslöser fernzuhalten, aber nur solange bis die Heilung eintritt. Dem „Übeltäter" auf die Spur zu kommen, gelingt mit geeigneten Nachweisverfahren. Inzwischen gibt es Tiernahrungshersteller, die ihre Tiernahrung ohne Konservierungsstoffe und ohne Chemie anbieten.
Das Wichtigste ist das Stabilisieren des Immunsystems. Damit wird die Toleranz des Individuums gegenüber dem Allergen erhöht. Eine Heilung ist meist nicht immer möglich und Allergien können auch nach erfolgreichen Therapien wieder auftreten. Studien haben bewiesen, dass die Erfolgsaussichten bei ca. 70% liegen. Eine Desensibilisierung ist auf homöopathischem Wege möglich. Es gelingt aber, ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.

Wie wird die Allergie diagnostiziert?

Der Tierhalter sollte sein Tier sehr genau beobachten und alle Informationen dem Tierarzt beim ersten Gespräch geben. Was sollte der Tierfreund besonders beachten? Wann treten die Beschwerden auf? Zu welchen Tageszeiten, Jahreszeiten, an welchen Orten? Hat sich im Haushalt etwas verändert, hat evtl. ein Umzug stattgefunden, wurde etwas verändert (zum Beispiel neuer Teppichboden oder neuer Fressnapf)? Wurde ein neues Haustier aufgenommen? Wurde ein neues Futter verwendet? Sind bereits andere Erkrankungen diagnostiziert worden? Wann, wie wurde das Tier zuletzt entwurmt? Sind in Ihrem Haushalt andere Menschen oder Tiere an einer Allergie erkrankt?

Je mehr detaillierte Angaben der Tierfreund dem Tierarzt geben kann, desto zielgerichteter und genauer kann dieser seine Diagnose stellen und dem vierbeinigen Liebling schneller helfen.

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