VERITAS Newsletter Januar 2011Freundschaft zu Mensch und TierWillkommen beim monatlichen Newsletter des
VERITAS Lieferservice für Tiernahrung
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Inhalt:
• Zu viele Leckerlis schaden Hund und Katze
• Es müssen nicht immer Elefanten sein
• Vögel sollten stressfrei Hochzeit halten
• Gewinnspiel
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Zu viele Leckerlis schaden Hund und Katze„Schlank im Schlaf“ oder „In acht Tagen zum Idealgewicht“ – dies sind Slogans, von denen zahllose Frauen und Männer, immer öfter aber auch Hunde- und Katzenhalter träumen. Denn Übergewicht nimmt bei Haustieren geradezu epidemische Ausmaße an. Untersuchungen zufolge sind fast 50 Prozent aller Hunde und Katzen zu dick. Schuld sind meist zu energiereiche Leckerlis und zu wenig Bewegung. Kastration und genetische Veranlagung tun ein Übriges.
Auch bei Hund und Katze gibt es schlechtere oder bessere Futterverwerter. Diese individuellen Unterschiede im Futterbedarf muss man berücksichtigen. Auch die Verdaulichkeit der Nährstoffe kann bei Futtermitteln unterschiedlich sein: Sie ist niedrig, wenn der Hund viel fressen muss, um satt zu werden. Bei guter Verdaulichkeit des Futters reicht eine geringere Menge aus. Selbst manchen Katzen ist das natürliche Sättigungsgefühl völlig abhanden gekommen. Deshalb fressen sie mehr, als ihnen gut tut. Kommt dazu noch eine begrenzte Aktivität – vor allem kastrierte Wohnungskatzen neigen dazu – kann man den Pfunden beim Wachsen zusehen.
Dennoch blicken viele Tierhalter der „dicken“ Realität nur ungern ins Auge. Trotz überflüssiger Pfunde nehmen sie ihre Tiere als normalgewichtig wahr. Dabei ist Übergewicht alles andere als ein Kavaliersdelikt. Gelenkprobleme, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Atemwegs- und Hauterkrankungen sind häufige Begleiterscheinungen der Fettleibigkeit bei Hund und Katze. Die Lebenserwartung der Tiere sinkt, ebenso das allgemeine Wohlbefinden. Irreversible Schäden können oft nur mit tierärztlicher Behandlung verhindert werden.
Weniger füttern, viel Bewegung und regelmäßige Wiegekontrollen sind wesentliche Elemente eines Gewichtsmanagements, das am besten vom Tierarzt begleitet wird. (Bundesverband für Tiergesundheit)
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Es müssen nicht immer Elefanten seinSeehund, Schweinswal und Kegelrobbe haben im Nationalpark Wattenmeer keine geringere Bedeutung als Elefant, Nashorn oder Löwe in afrikanischen Parks. Der Seehund ist das Charaktertier der Nordsee. Ein richtiger Sympathieträger, der nach den beiden großen Staupeepidemien der Jahre 1988 und 2002 das deutsche Wattenmeer heute wieder mit mehr als 16.000 Tieren besiedelt.
Wesentlich unbekannter dürfte der Schweinswal sein, der einzige regelmäßig im Wattenmeer vorkommende Wal. Die wenigsten haben je einen Schweinswal lebend gesehen, obwohl dies seit einigen Jahren durchaus bequem möglich ist. Direkt vor dem Südstrand in Wilhelmshaven gibt es so einen Platz. Von hier aus kann man, vor allem im Frühjahr bei ruhiger See, fast regelmäßig die kleine Rückenflosse des nur eineinhalb Meter großen Meeressäugers immer wieder auftauchen sehen.
Zugegeben: Der Seehund ist kein Elefant und der Schweinswal kein Nashorn, aber wir haben ja noch, oder besser gesagt wieder, unsere Kegelrobbe. Mit einer Länge von bis zu 2,5 Metern und einem Gewicht der Bullen von bis zu 300 Kilogramm ist die Kegelrobbe Deutschlands größtes Raubtier in freier Wildbahn und steht damit einem Löwe n in nichts nach. Bis zum Mittelalter soll die Kegelrobbe im Wattenmeer die häufigste Robbenart gewesen sein, häufiger als der Seehund. Durch Jagd und Störung wurde sie jedoch vertrieben und war zwischenzeitlich fast ausgestorben. Noch vor gut zwanzig Jahren galt die Kegelrobbe als Exot an der deutschen Nordseeküste. Umso begrüßenswerter ist es, dass sie mittlerweile wieder in Niedersachsen zu Hause ist.
Es ist als Erfolg der Nationalparks zu werten, wenn Arten, die ursprünglich einmal in der Region heimisch waren, nach Jahrhunderten wieder auf natürlichem Wege in das Gebiet zurückkehren.
Als Wurfplatz für ihre Jungen hat die Kegelrobbe sich den exklusivsten Platz im Wattenmeer ausgesucht: die Kachelotplate. Eine völlig sich selbst überlassene Sandbank, die im Spiel von Wind, Wellen, Strömung und Sturmfluten ständig ihr Gesicht verändert. Dabei zeigt sie wie aus dem Lehrbuch, warum das Wattenmeer als Weltnaturerbe anerkannt wurde: die natürliche Dynamik, die im weltweit größten Wattsystem mit – in geologischen Zeiträumen – hoher Geschwindigkeit Landschaften neu bildet.
Mit der Rückkehr der Kegelrobbe sind mit Seehund und Schweinswal wieder alle heimischen Großsäugetiere im Wattenmeer präsent. Ein vollständiges Arteninventar ist ein wichtiges Schutzziel für den Nationalpark und war ebenfalls ein Kriterium für die Anerkennung als Weltnaturerbe. Heute bildet der große Bruder des Seehundes mit ca. 200 Tieren im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer eine kleine, aber stetig wachsende Kolonie.
Kegelrobben sind echte, imposante Wildtiere. Dennoch gibt es eine Chance, diese Tiere zu beobachten. Ein besonderer Platz ist die Promenade auf der Insel Borkum. Hier ist der Robbenliegeplatz mit Seehunden und Kegelrobben auf dem Hohen Riff gut einsehbar, eine Infotafel informiert über Biologie und Schutz der Meeressäuger.
Kommen Sie mit auf „Großwildsafari“, nicht im schwarz-weiß gestreiften Jeep, sondern bei einer zertifizierten Nationalpark-Erlebnisfahrt mit einem Schiff oder Kutter oder einfach von der Strandpromenade aus. Weitere Infos unter
www.nationalpark-wattenmeer.de (lifepr)
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Vögel sollten stressfrei Hochzeit halten
Sind Wachteln sozialem Stress ausgesetzt, verhalten sie sich nicht nur aggressiv. Auch die Konzentration von Stresshormonen im Blut steigt an. Legen gestresste Muttertiere Eier, lässt sich im Dotter ein erhöhter Testosterongehalt feststellen. Überdies ist die Entwicklung der daraus schlüpfenden Jungen verzögert, so eine Pressemitteilung der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Japanwachteln leben in Gruppen zusammen. Einzelne Tiere bauen enge soziale Beziehungen zueinander auf. Eine Störung im sozialen Gefüge bedeutet für sie Stress. Dass sich sozialer Stress bei Muttertieren auch auf ihren Nachwuchs auswirkt, haben Forscher der französischen CNRS-Université de Rennes unter Beteiligung von Erich Möstl von der Medizinischen Biochemie der Vetmeduni Vienna und von Kurt Kotrschal vom Konrad Lorenz Forschungszentrum der Universität Wien nachgewiesen.
Für ihre Untersuchungen änderten die Forscher die Zusammensetzung einer Japanwachtel-Gruppe, die an ein Zusammenleben gewohnt war, alle drei Tage und verglichen diese Gruppe mit einer Kontrollgruppe. Das Ergebnis: Die Tiere der Versuchsgruppe zeigten ein aggressiveres Verhalten. Zugleich stieg der Stresshormonspiegel im Blut. Für die Forscher überraschend war jedoch, dass sich auch in den Eiern, die gestresste Muttertiere legten, deutliche Veränderungen zeigten. Sie wiesen eine eindeutig höhere Konzentration des Hormons Testosteron auf.
Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit den Arbeiten anderer Forschungsteams, die bei Haussperlingen, amerikanischen Blesshühnern und Staren eine erhöhte Konzentration von Testosteron in Eiern von Muttertieren fanden, die beim Brüten in dichten Kolonien erhöhtem Stress ausgesetzt waren. Gänzlich neu ist jedoch, dass Küken gestresster Mütter später schlüpfen und zumindest in den ersten drei Wochen auch langsamer wachsen. Außerdem fanden die Forscher Hinweise darauf, dass der Nachwuchs gestresster Mütter sich vorsichtiger verhält und empfindlicher auf Störungen reagiert als Küken nicht gestresster Muttertiere. Die Jungtiere der gestressten Mütter waren zudem unruhiger. Die Studienautoren interpretieren diese Unterschiede im Verhalten als verstärkte Versuche, potenziellen Bedrohungen auszuweichen oder als verstärkte Suche nach sozialen Kontakten.
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Und hier ist unser Preisrätsel für Januar 2011Das können Sie gewinnen:
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Die DVD „Ein Herz für Tiere - Alle meine Tiere“
Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Unsere Preisfrage:
Im Volksmund hört man öfter folgenden Satz, in dem ein Tierwort enthalten ist:
„Der frühe ..... fängt den Wurm.“
Haben Sie das Tierwort herausgefunden, dann senden Sie uns bis spätestens 28. Januar 2011 das richtige Lösungswort und Ihre Adresse.
Hier gehts zum Teilnahmeformular.
Viel Glück!===================================
Hier sind die Gewinner unseres Preisrätsels vom letzten Newsletter.
Das richtige Lösungswort lautete: „Hase“.
1. Preis: Christian Hauser aus Liel
2. Preis: Gerhard Lutz aus Mannheim
Herzlichen Glückwunsch!
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