VERITAS Newsletter November 2010Freundschaft zu Mensch und TierWillkommen beim monatlichen Newsletter des
VERITAS Lieferservice für Tiernahrung
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Inhalt:
• Bloß keinen Stress – stets behutsam mit jungen Pferden umgehen
• Ernährung – von innen schützen
• Die Rückkehr der Wölfe
• Gewinnspiel
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Bloß keinen Stress - stets behutsam mit jungen Pferden umgehenDer heutzutage so oft beschworene Stress ist eine archaische Reaktion auf potenziell gefährliche Situationen. Instinktiv bereitet sich der Körper auf Kampf oder Flucht vor. Dazu werden Unmengen an Adrenalin ausgeschüttet, heute allerdings meist nicht mehr abgebaut, da Flucht oder Kampf in einer zivilisierten Umgebung nur selten möglich sind.
Dies gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere, insbesondere so sensible Lebewesen, wie Pferde es nun mal sind. Obwohl das Pferd bereits vor tausenden von Jahren domestiziert wurde, hat es doch einige seiner wilden Wurzeln behalten; und häufig sind Pferde Situationen ausgesetzt, die für ursprünglich wilde Tiere äußerst stressbefrachtet sind – man nehme nur das Training von Rennpferden, die Teilnahme an Wettbewerben, die Untersuchung durch den Tierarzt oder den Transport auf der Straße.
Eine aktuelle Arbeit von Alice Schmidt aus der Gruppe von Christine Aurich an der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat zum ersten Mal den Stress untersucht, dem junge Pferde beim Anreiten ausgesetzt sind. Einer Presseinformation der Universität zufolge analysierte Schmidt die Herzschläge, deren Frequenz sowie kurzfristige Schwankungen, und die Mengen des Stresshormons Cortisol im Speichel.
Die Ergebnisse überraschen nicht: Der Trainingsbeginn bedeutet für das Pferd Stress. Während die Einstiegsarbeit an der Longe nur geringen Stress verursacht, steigt der Stresslevel merklich, wenn der Reiter zum ersten Mal aufsteigt. Der Herzschlag beschleunigt sich, die Intervalle zwischen den Herzschlägen variieren, Cortisol wird ausgeschüttet. Wahrscheinlich hält das Pferd das erste Aufsitzen des Reiters für eine möglicherweise tödliche Attacke eines Raubtiers, der es nicht entkommen kann. Zudem ist der Reiter nicht im Blickfeld, was alles nur schlimmer macht.
Sobald das Pferd mit dem Reiter geht oder trabt, sinkt das Stressniveau. Anscheinend stellen Pferde sich schnell darauf ein, geritten zu werden, die Bewegung trägt ein Übriges zum Stressabbau bei. Bei korrektem Training sinkt das Stressniveau mit der Zahl der Trainingseinheiten. Mangelnde Sorgfalt jedoch oder falscher Umgang können einen langfristigen Schaden in der Beziehung zwischen Pferd und Reiter anrichten. Die Folge: Das Tier wird ängstlich, Sportpferde entfalten nicht ihr volles Potenzial.
Für Trainer und Jockeys hat die Forscherin allerdings auch beruhigende Worte parat: „Der Stress beim Anreiten ist weit entfernt von dem Stress bei Transporten. Wenn man mit dem Pferd bei Trainingsbeginn behutsam und vorsichtig umgeht, gewöhnt es sich bald an den Reiter.“
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Ernährung – von innen schützenMit Anbruch der kalten Jahreszeit ist der Körper, insbesondere sein größtes Atmungsorgan – die Haut respektive das Fell – verstärkt den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gut, der Winterpelz hält die Kälte ab. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, sollten Tierhalter jetzt jedoch auch auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen achten: Vitamin A, Kieselsäure und ungesättigte Omegafettsäuren sind unerlässlich für die Gesundheit von Haut und Haar.
Ein gesundes Fell glänzt, es ist glatt und dicht. Ist es hingegen trocken und struppig, weist dies auf einen Mangel hin – meist einen Mangel an Omegafettsäuren. Denn diese sind im Trockenfutter nicht in der erforderlichen Menge enthalten. Das Tier braucht Omegafettsäuren, da sie zudem den Knochenaufbau unterstützen und die Blutgefäße schützen. Doch woher nehmen?
Eine gute, ausgewogene Feuchtnahrung liefert Hund und Katze ausreichende Mengen auch an Omegafettsäuren. Zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel versorgen heranwachsende oder ältere Tiere mit weiteren natürlichen Stoffen, die ihr Körper nun benötigt. Und auch zur Stärkung des Immunsystems, das in der kalten Jahreszeit besonders gefordert ist, gibt es geeignete Produkte – damit Hund und Katze gut durch den Winter kommen.
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Die Rückkehr der Wölfe
Jahrhunderte lang galt der Wolf als Ungeheuer. Er wurde gnadenlos gejagt und in vielen Gegenden Europas so gut wie ausgerottet. Doch allmählich kehrt er, dem Naturschutz sei Dank, wieder zurück. Der in Oberbayern, im Bayrischzeller Gebiet, gesichtete Wolf darf zumindest den Winter über bleiben, ohne dass Jagd auf ihn gemacht wird. Darauf verständigten sich Politiker, Almbauern, Jäger und Umweltschützer. Nach Sachsen und Brandenburg sind bereits Wölfe zurückgekehrt, in Niedersachsen wird die Wiederansiedlung vorbereitet, und auch der Harz und sein Vorland sind mittlerweile Wolf-Erwartungsgebiet. Darum lud der Nationalpark Harz Ende Oktober in Kooperation mit dem Nationalparkhaus St. Andreasberg zu einer Tagung zum Thema „Kommt der Wolf zurück in den Harz?“
Eine Broschüre mit dem Titel „Der Wolf ist freundlich, nach alledem ...“ will Verständnis wecken und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Menschen und frei lebenden Tieren. Verfasst wurde sie von Rodney C. Skenandore – Elk Chief, einem amerikanischen Ureinwohner aus Montana, USA. Wussten Sie zum Beispiel, dass Wölfe einen ausgeprägten Beschützer- und Familiensinn haben, nicht nur ihrer eigenen Art gegenüber? Oder vielleicht haben auch Sie sich schon einmal mit einem Fuchs oder einer Krähe gedanklich ausgetauscht? Elk Chief ist ein spiritueller Chief, ein Medizinmann – er versteht sich nicht nur als ein Vertreter seines Volkes, sondern als Weltbürger und Studierender des Universums. Er beschreibt in seinem Buch eine andere, oft nicht wahrgenommene oder respektierte Wirklichkeit, auf 40 Seiten Text mit sechs sehr eindrucksvollen Tierillustrationen, gezeichnet vom Autor selbst.
Preis: 10 Euro zzgl. Versandkosten
Bestellung: G. Rötzscher, Grassrootsconnections
Oderbrück Süd 1, 37444 St. Andreasberg
Telefon: 0 55 20 - 43 58 93
E-Mail: keeksa-post@arcor.de
(amb/lifepr)
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Und hier ist unser Preisrätsel für November 2010Das können Sie gewinnen:
1. Preis:
Einkaufsgutschein (VERITAS Tiernahrung) im Wert von 50 Euro
2. Preis:
Die DVD „Ein Herz für Tiere - Alle meine Tiere“
Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Unsere Preisfrage:
Im Volksmund hört man öfter folgenden Satz, in dem ein Tierwort enthalten ist:
ist: „Da werden Weiber zu ...“
Haben Sie das Tierwort herausgefunden, dann senden Sie uns bis spätestens 26. November 2010 das richtige Lösungswort und Ihre Adresse.
Hier gehts zum Teilnahmeformular.
Viel Glück!===================================
Hier sind die Gewinner unseres Preisrätsels vom letzten Newsletter.
Das richtige Lösungswort lautete: „Pudel“.
1. Preis: Jenny Bosch aus Frankenthal
2. Preis: Andreas Henne aus Rüsselsheim
Herzlichen Glückwunsch!
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