• Maine Coon
    Kinderlieb und verspielt


    Diese Katzenrasse verdankt ihren Namen ihrer Herkunft Maine, dem US-amerikanischen Bundesstaat und ihrer Ähnlichkeit mit einem Waschbär (coon, die Kurzform von racoon = Waschbär).

    Maine-Coon Katzen sind unkomplizierte, freundliche und ausgeglichene Katzen. Im Allgemeinen vertragen sie sich gut mit anderen Katzen, und auch im Umgang mit Hunden treten keine Probleme auf, sofern man sie frühzeitig mit ihnen vertraut macht. Sie verhalten sich sowohl Erwachsenen
    als auch Kindern gegenüber äußerst freundlich. Diese Katzenrasse ist sehr anpassungsfähig und fühlt sich sowohl in einem Haus auf dem Land als auch in einer Mansardenwohnung in der Stadt wohl. Man muss nur dafür sorgen, dass sie ausreichend Spielmöglichkeiten hat, da sie sich sonst sehr schnell langweilen wird.

    Die Maine-Coon ist die größte aller Hauskatzen – insbesondere Kater können sehr groß werden. Der muskulöse Körper ist länger als hoch, die Brust sitzt tief. Die muskulösen Beine sind mittellang, die großen runden Pfoten weisen zwischen den Zehen Haarbüschel auf. Ein weiteres typisches Merkmal ist der lange Schwanz, der mindestens bis zum Nacken reichen muss,wenn man ihn auf den Rücken legt.

    Der Kopf ist durchschnittlich breit, mit hoch angesetzten Wangenknochen. Das kräftige Kinn bildet eine gerade Linie mit der Nase und der Oberlippe. Im Profil zeigt die Nase eine leichte Wölbung, aber keinen ausgeprägten Stopp. Die Ohren sind groß und am Ansatz breit. Sie sind hoch am Kopf angesetzt,weit auseinander stehend und spitz zulaufend. Typisches Merkmal sind die Haarbüschel, die sich von der Innenseite der Ohren nach außen kräuseln. Luchspinsel (Haarpinsel an den Ohrenspitzen) sind sehr erwünscht. Die großen Augen sind leicht oval geformt und schräg gestellt.

    Das Fell ist dicht und halblang, das an den Unterseiten, den Flanken und dem Schwanz deutlich länger ist. Eine Halskrause ist erwünscht. Die Beschaffenheit des Fells hängt von der Farbe ab – Katzen mit Silberfaktor, Nicht-Agouti-Katzen sowie verdünnte Farben haben ein weicheres Fell. In der Regel ist das Fell im Sommer bedeutend kürzer als im Winter, während das Schwanzfell das ganze Jahr hindurch lang und fließend ist.

    Die Maine-Coon wird in den natürlichen Farben gezüchtet, die auch bei Hauskatzen vorkommen. Demzufolge findet man Katzen mit vielen verschiedenen Fellfarben und -zeichnungen, zum Beispiel in Schwarz, Blau, Rot und Creme, manchmal mit Weiß, einer Tabbyzeichnung oder silberfarbenem Unterhaar.


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