Kombination aus Muskelkraft und Grazie
Der Name „Whippet“ erscheint zum ersten Mal in Druckschriften des Jahres 1610. Viele Leute vertreten die Theorie, dass diese Rasse eine Kreuzung zwischen Terrier und Greyhound und im 19. Jahrhundert in England entstanden ist. Das Alter wird auch durch viele alte Skulpturen und Wandteppiche belegt, auf denen sie abgebildet sind und die es in vielen Ländern gibt.Da Whippets als großartige Jäger bekannt waren, wurden sie auch gerne von Wilderern benutzt. Englische Bergarbeiter füllten mit Hilfe ihrer Vorfahren die leeren Töpfe durch illegale Hasenjagd. Später gab es dann Hunderennen.
Dies verlieh ihnen auch den Spitznamen „Rennpferd des kleinen Mannes“.
Whippets sind eine sehr vielseitige Rasse, die rennen, spielen und toben kann, aber bereits 10 Minuten später wieder selig auf dem Sofa döst. Keine Modehunde und keine „Massenware“, sondern etwas Besonderes.Sie sind sehr anhänglich, insbesondere bei den Menschen, die sie lieben. Zwar sind sie keine Wachhunde, aber trotzdem wachsam. Ein wirklich guter Freund, der sich insbesondere auch mit Kindern blendend versteht.
Whippets gelten als sehr gesunde Rasse ohne Erbkrankheiten wie Hüftdysplasie oder Ähnliches. Bei guter Pflege und viel Liebe sind manche schon über 16 Jahre alt geworden. Sie vertragen sich mit anderen Hunden genauso gut wie mit Katzen und anderen Haustieren (bei manchen brauchen beide Seiten allerdings etwas Gewöhnungszeit).
Dass Whippets schwierig zu erziehen seien, wird zwar manchmal behauptet, doch das stimmt nicht. Sie wollen ihrem Besitzer gefallen und versuchen ihn zu erfreuen.Dazu gehört natürlich auch, dass sie „brav“ sind und gehorchen...
Einzig ist bei ihnen ein so genanntes „Bett-Gen“ entdeckt worden, das sie manchmal dazu „zwingt“, ihre Nächte bei Herrchen oder Frauchen im Bett zu verbringen. Es gibt für sie einfach nichts Schöneres als sich bei Frauchen oder Herrchen fest hinzukuscheln und friedlich träumend zu schlafen.
Besonders wohl fühlen sich Whippets, wenn sie nicht alleine gehalten werden, sondern einen Hund oder ein anderes Tier, idealerweise einen Whippet, als Kumpel haben. Viele haben sogar eine „eigene Katze“.
Diese Hunde lieben ihren täglichen Spaziergang, aber auch, nach Bällen oder Frisbees zu jagen. Und wenn sie dann richtig gerannt sind, gibt es nichts Herrlicheres für sie, als sich zu Hause aufs Sofa – pardon – selbstverständlich in ihr Hundekörbchen zu legen.
Whippets sind intelligent, lernen gerne neue Dinge wie Agility,wollen aber nicht abgerichtet werden. Sie sind leicht zu erziehen und in letzter Zeit tauchen ab und zu Whippets auf, die nach Kindergarten (Welpenspielstunde), Grundschule (die richtige Hundeschule – ohne Zwang) auch das Abitur (Begleithundprüfung) geschafft haben.
Whippets erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 65 km/h und gehören, im Verhältnis zu ihrer Größe,wohl zu den schnellsten Hunden der Welt.Wie alle Windhunde jagen sie auf Sicht und lassen dabei ihr Jagdobjekt nie aus den Augen.
Die Gesamterscheinung des Whippet ist eine ausgewogene Kombination von Muskelkraft und Stärke mit Eleganz und Grazie in den Umrisslinien, in hohem Maße anpassungsfähig in häuslicher und sportlicher Umgebung. Sein Wesen ist freundlich und ausgeglichen. So wild der Whippet auf dem Rennplatz vorkommen
mag, so ruhig ist er zu Hause, ein idealer Familienhund.
Er ist leicht zu pflegen, genießt es, gebürstet zu werden und benötigt nur bei Bedarf mal ein Bad. Selbst wenn er mal im Regen spazieren gegangen ist – was er übrigens gar nicht mag – „stinkt“ er seinen Menschen nicht, denn Whippets besitzen weniger Fettdrüsen als andere Rassen. Einmal die Woche bekommen sie ihre Nägel geschnitten. Beim Fressen sind sie nicht pingelig, wenn sie das richtige und qualitativ gute Futter bekommen. Schließlich bewegen sie sich viel und müssen dennoch ein wenig auf ihre Linie achten...
Interessante Websites zum Thema:
www.wcd-online.de und
www.whipcat.de
www.veritas-shop.de<< Zurück