• Infektiöse Winterkrankheiten

    Übermäßige Infektanfälligkeiten bei Tieren ist zur Winterzeit in den Tierarztpraxen eines der häufigsten Probleme.

    Die Definition der Infektanfälligkeit ist: Das Tier erleidet im Jahr mehr als vier fieberhafte und teils schmerzhafte Entzündungskrankheiten, von denen man glaubt, diese antibiotisch behandeln zu müssen. Dazu gehören: Mandelentzündungen, Blasenentzündungen, Zwingerhusten, Laringitis, Traheitis ( Stimmband- und Luftröhren-Entzündung), usw.

    Gerade diese Behandlung mit Antibiotika sollte aus folgenden Gründen nicht durchgeführt werden, da sonst möglicherweise zwar die Symptome des akuten Infektschubes etwas schneller gemildert werden können, das Leiden aber nie ausgeheilt – ja, nur verschlimmert wird.

    Es sind nicht die „bösen“ Bakterien und Viren, welche die Infekte erzeugen, sondern diese Bakterien und Viren besiedeln jedes Tier und können sich nur auf einem massiv gestörten inneren Milieu breit machen.

    Das innere Milieu wird gestört, indem das Immunsystem des Hundes langzeitig negativ beeinflusst wird.  Doch wie kann eine solche negative Beeinflussung zustande kommen?
     
    Tatsache ist, dass bei Tieren, bei denen durch andere Vorerkrankungen das Immunsystem bereits biologisch gestärkt wurde, nicht an Erkältungen erkranken. Was hat nun das „Wegbleiben der Erkältung“ mit den übrigen Behandlungen zu tun, da man doch gar nichts  gegen den vermeintlich bösen Virus unternommen hat?

    Man soll niemals Viren, Bakterien oder die spezifische Krankheit des Hundes, sondern immer seine Regulationsfähigkeit und sein inneres geschädigtes Milieu behandeln.

    Alles am Tier ist Anpassung und Reaktion eines sich veränderten Umweltmilieus. Diese Fähigkeit zu reagieren, drückt sich auch in der Widerstandsfähigkeit gegenüber Bakterien und Viren aus. Die Tiere sind ununterbrochen  Bakterien, Viren und Pilzen ausgesetzt. Auf diese reagieren sie gezielt oder auch unspezifisch. Dadurch verarbeiten/bekämpfen sie diese Eindringlinge.

    So ist es auch verständlich, dass Tiere, solange sie ein gutes Regulationssystem haben, an Viren, Bakterien und anderen Erregern nicht erkranken, sondern damit sogar ihre Abwehrbereitschaft stärken können.

    Im Winter häufen sich die bakteriellen und viralen Belastungen. Weil es für die Tiere keine Impfung gegen Viruserkrankungen gibt, ist es sinnvoll und auch viel versprechender, gegen alle in den Wintermonaten vorkommenden bakteriellen und viralen Infekte eine Vorbeugung durchzuführen.

    Mit Impfungen werden nicht die generellen Immunkräfte stimuliert, sondern nur die Antikörper- produktion gegen ein spezifisches Virus. Von Jahr zu Jahr wird aber die Influenza von verschiedenen Grippeviren ausgelöst, wie dieses ebenfalls beim Menschen der Fall ist.

    Ein Programm für eine Immunstärkung muss den Körper auch gegen das „falsche“ Virus schützen.
    Die Tiere profitieren viel  mehr von ganzheitlichen Immunstimulationen und einer entsprechenden gesunden Lebensweise.

    Egal, welche Viren und welche Erkrankungen die Ursache sind – ob Husten, eine Mandelentzündung oder andere Erkältungssymptome,  die Vorbeugung und Behandlung muß als Ziel die Stärkung der Regulationsfähigkeit und dem inneren Milieus des Tieres haben.

    Ihr Tierarzt kann Ihnen zur Stärkung des Immunsystems bei Ihrem vierbeinigen Liebling gute Empfehlungen zur naturkundlichen Prophylaxe geben.

    Copyright by Galina Roth


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