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Wissenswertes zur Anschaffung und Aufzucht eines Welpen

Wenn sich ein einzelner Mensch oder eine Familie dazu entschließt, einen Hund zu sich zu nehmen, so bedeutet dies eine komplette Veränderung des bisherigen täglichen Lebens.

Einen Welpen aufziehenAls eine Person, die bereits lebenslang Umgang mit Hunden hat, diese auch ausbildete und viele Welpen großzog, zum guten Schluss ihre Liebe zu diesen Tieren auch zum Beruf machte und heute eine naturheilkundliche Tierpraxis leitet, ist mir dieser erste Satz sehr wichtig.

Es sollte jedem Hundefreund klar sein, dass er mit der Übernahme eines Welpen eine große Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Neben sehr viel Freude wartet auch viel Arbeit auf den Hundebesitzer und ein gerütteltes Maß an Disziplin. Ist man sich dessen bewusst, so kann das Leben mit einem Hund zum schönsten Erlebnis mit einem bedingungslos zu seinem Besitzer stehenden Freund werden.

Man muss sich als Hundehalter von vorneherein darüber im Klaren sein, dass der Welpe absolut frei von jedem Fehler zu seinem neuen Besitzer kommt. Alles, was er tut, ist lediglich die Reaktion auf das Handeln seiner Umwelt und seines Besitzers und der Instinkte, die ihm die Natur als Hund mitgegeben hat. Er denkt als Hund und handelt und reagiert als Hund. Der so genannte unerzogene und ungehorsame, ja sogar böse Hund wird durch Missverständnisse hervorgerufen, weil seine Bezugsperson nicht als Hund denkt, sondern als Mensch und somit falsche Erwartungen an das Tier hat und ihm falsche Signale in der Erziehung gibt, die das Tier nicht verstehen und umsetzen kann.

Daher sollte es eine Grundvoraussetzung für eine gute Partnerschaft ohne Missverständnisse und Ärger sein, dass der zukünftige Tierhalter sich vor dem Kauf eines Welpen mit der Kreatur Hund beschäftigt und sich bei kompetenten Personen oder durch fachliche Literatur das nötige Wissen zum Umgang und zur Erziehung eines Hundes aneignet.

Diese einführenden Worte zum Thema Welpenanschaffung halte ich für höchst wichtig, denn ein Hund lebt je nach Rasse und Größe im Durchschnitt ca. 14 – 18 Jahre lang, und diese Zeit soll eine Freude für beide Partner, Hund und Besitzer, sein, und nicht in Unzufriedenheit und letztendlich Abschaffung des Tieres enden. Kommen wir nun zum eigentlichen Thema:

Welpenanschaffung

Auch hier möchte ich Ihnen einen guten Rat geben. Vor der Anschaffung steht immer die Frage: Welcher Hund passt zu mir oder unserer Familie. Es wäre zum Beispiel der absolute Fehlgriff, wenn sich ein Hundefreund, der wenig Interesse an Bewegung hat, einen Wind-, Jagd- oder Schäferhund zulegen würde.

Auch sollte, wenn eine Familie sich einen Hund zulegen will, klar sein, dass ALLE Familienmitglieder dieses Tier wollen und das neue Familienmitglied dort in Harmonie und Einklang leben darf. Klar sollte auch sein, dass ein Hund nicht länger als maximal vier Stunden am Tag alleine zu Hause sein soll. Ist dies nicht der Fall, so stimmen die Grundvoraussetzungen für das Tier nicht und der Hundefreund sollte seinen Wunsch zum Wohle des Tieres noch einmal überdenken.

Was ebenfalls vorm Welpenkauf abgeklärt sein sollte, ist, ob es in der Familie Personen mit Tierhaarallergien gibt. Denn nichts ist schlimmer für den Hund und auch den Hundefreund, als wenn das lieb gewonnene Tier wieder aus der Familie entfernt wird. Abklärung schaffen Allergietests. Ganz wichtig ist auch, den Mietvertrag noch einmal durchzulesen und vom Vermieter das 0.K. für die Tierhaltung einzuholen.

Die letzte noch offene Frage wäre nun: Soll es ein Rüde oder eine Hündin sein?

Rüden haben im Allgemeinen einen ausgeprägten Willen und streben nach Dominanz. Dies ist deutlich zu merken, wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist. Rüden brauchen daher eine konsequente und dominante Führungsperson, die das Tier mit Hundeverstand führt.

Hündinnen werden zweimal jährlich läufig und müssen in dieser Zeit stark beaufsichtigt werden. Dem Tierhalter sollte klar sein, dass das Tier auch je nach Größe starke Blutungen haben kann. 21 Tage dauert die Läufigkeit und die zur Zeit so stark empfohlene Kastration ist keineswegs empfehlenswert. Sie bringt viele Tiere in kurzer Zeit in sehr große, gesundheitliche Dauerprobleme. Dies wird dem Tierhalter jedoch meistens nicht erzählt.

Welpenübernahme

Sind alle Fragen geklärt und es steht fest, welcher Hund es sein soll, so sollte man ausschließlich bei Züchtern kaufen, die einem Zucht- und Rasseverband angehören. Man erfährt die Adressen von seriösen Züchtern vom entsprechenden Rasseverband oder dem Verband für das Deutsche Hundewesen. Der Tierfreund sollte sich verschiedene Züchter, deren Zuchttiere und den Umgang des Züchters mit seinen Tieren ansehen. Seriöse Züchter zeigen gerne die Tiere (Eltern und Welpen oder Hündin und Welpen) und auch deren Lebensraum. Diese Züchter stellen auch dem Tierhalter Fragen und sind froh, wenn der Tierhalter vor der Welpenübernahme öfter mal vorbeikommt und sich für die Aufzucht und Entwicklung der Welpen interessiert.

Ist der große Tag dann gekommen, sollte das Hundekind nicht direkt vor der Fahrt ins neue Zuhause gefüttert werden. Das Tier könnte dann im Auto erbrechen. Sinnvoll ist es, den kleinen Hund im Fußraum des Beifahrers auf eine Decke zu setzen. Der Beifahrer sollte sich liebevoll um das Tier kümmern. Ein gewissenhafter Züchter wird dem neuen Besitzer eine Decke mitgeben, die nach der Hündin und den Welpen riecht und dem Hundekind vertraute Gerüche bringt. Dies beruhigt das Tier. Diese Decke soll am neuen Wohnort auch für mehrere Wochen als Lager und Schlafdecke dienen. Der Züchter wird auch ebenfalls darauf achten, dass er dem Welpen noch für einige Tage das bisher gewohnte Futter mitgibt. Dies ist auch wichtig, da die kleinen Tiere auf zu schnelle Futterumstellungen mit Durchfall, Erbrechen und schnellem körperlichen Abbau reagieren können.

Der Umzug ins neue Heim ist für den Welpen eine Stresssituation. Auch wenn es ein aufmerksames, munteres und neugieriges Tier ist, so fällt ihm schnell auf, dass die Mutter und die Geschwister fehlen. Es ist also extrem wichtig, dass der neue Besitzer sich ab dem ersten Tag ausgiebigst mit dem Welpen beschäftigt. Das Tier braucht Ansprache und welpengerechte Beschäftigung. Die Welpenspiele drehen sich im Alter ab ca. 8 Wochen nur um Balgerei und Kräftemessen. Die kleinen Hunde spielen mit dem Menschen dann genauso wie mit ihren Artgenossen. Es werden Beiß- und Raufspiele gemacht. Das „Erbeuten“ des „Gegners“ wird geübt, und dabei werden auch fleißig die kleinen, scharfen Zähne eingesetzt. Es ist an der Tagesordnung, dass man als Welpenbesitzer deutliche Spuren dieser kleinen Nadelzähnchen an den Händen trägt.

Alle Gegenstände sind zum Spielen da und interessant. Hier beginnt bereits die erste Erziehung. Auch der Welpe lernt schon schnell, was er darf und was nicht. Sachen, die nicht zum Spielen gedacht sind, muss man wegnehmen und ein konsequentes „Nein“ begleitet diese Handlung. Auch wenn das Welpenspiel zu ruppig wird, kann man das Hündchen deutlich am Nackenfell nehmen und mit dem Wort „nein“ wegheben. Kommt es in seinem „Raufeifer“ gleich wieder, so folgt das gleiche Ritual wieder mit deutlichem „Nein“ und man geht weg. Das Spiel ist konsequent beendet.

Die Konsequenz ist allgemein der Schlüssel zum Erfolg. In der Natur gilt das Gleiche. Die kleineren Welpen werden durch Aufstehen und Weggehen von der Mutter gelehrt, dass bestimmte Tätigkeiten der Kleinen lästig sind und mit dem Weggehen beendet werden. Sie braucht dazu keine Worte. Die richtige Handlung zur richtigen Zeit belehrt das Kind.

Bei all unserem Tun mit dem Welpen müssen wir uns so verhalten, dass das Tier es verstehen kann. Es kann mit der Zeit durch ständige, immer wieder gleich verlaufende Abläufe und Handlungen Worte und Taten verknüpfen – also zum Beispiel: Kommandos lernen. Aber dazu müssen konsequent die gleichen Handlungen und Worte immer übereinstimmen. Es geht auch nicht, dass der Hundebesitzer einmal ein Verhalten duldet und ein anderes Mal nicht. Konsequenz heißt immer gleiche Handlungen. Ein Hund lernt ab dem 1. Tag!

Es ist also völliger Blödsinn, nur weil der Welpe neu im Haus ist, etwas zu erlauben, was er in Zukunft nicht machen soll. Zum Beispiel das Tier, weil es so süß ist, auf die Couch setzen. Will ich in Zukunft nicht, dass der Hund auf dieser Couch sitzen soll, so bringe ich ihm das auch gar nicht erst bei. Das Tier wüsste später nicht, warum es jetzt auf einmal nicht mehr da sitzen darf, wenn es hinaufspringt.

Mit zunehmendem Alter werden dann auch die Spiele verändert und das Tier lernt gerne neue Dinge dazu. Seine geistigen Fähigkeiten wollen genutzt werden. Hier liegt es dann ebenfalls am Besitzer, in welche Richtung die Entwicklung geht. Kümmert er sich um sein Tier und gibt ihm sinnvolle Lernaufgaben (Hundeschule), dann werden der Eifer und die Intelligenz positiv genutzt.

Vernachlässigt er das Tier, wird es sich selbst beschäftigen und Aufgaben stellen. Diese stimmen dann meist nicht mit den Wünschen des Besitzers überein. Abgefressene Blumen, gegrabene Löcher, angefressene Tisch- und Stuhlbeine, Dauergesang oder Alleinausflüge ohne Herrchen sind hierbei die beliebtesten Selbstbeschäftigungen. Dafür verdient der Hund dann aber keine Strafe, er hat nach Hundeart gehandelt. Die Strafe sollte dann der Besitzer bekommen.

Erziehung - Ein Job für Alle

Erziehung sollte auch in der gesamten Familie nach dem gleichen Prinzip und mit den immer gleichen Kommandos von allen Familienmitgliedern durchgeführt werden. Es ist nicht richtig, dass Frauchen erlaubt, was Herrchen verbietet. So etwas ist inkonsequent und für den Hund unverständlich. Sind Kinder im Haushalt, so sollten sie nie alleine mit dem Welpen sein. Im Allgemeinen sind Kinder von Natur aus sehr lieb zu Tieren, aber handeln wie Kinder, und dies kann für einen Welpen bis hin zur totalen Verängstigung führen. Kinder brauchen Anleitung und Führung im Umgang mit Tieren. Es gibt für Kinder nichts Schöneres und auch Wertvolleres, als mit Tieren groß zu werden, aber sie sollten den richtigen Umgang und den Respekt vor dem anderen Lebewesen erlernen. Tiere sind keine Spielzeuge.

Für einen kleinen Welpen ist es auch kein Problem, mit anderen Tieren in einem Haushalt zu leben. Auch hier ist der Hundebesitzer gefragt. Tiere, die stärker sind als der Welpe oder ihm gefährlich werden können (Katzen, Pferde, älterer Hund), sollte er nur mit seinem Besitzer kennen lernen. Dieser muss hier ein sorgfältiges und schonendes Zusammenführen bewirken. Wird der Welpe angegriffen oder verängstigt, wird es unter Umständen ein lebenslanges Problem für das Tier werden, seine Angst wieder zu verlieren.

Auch auf Spaziergängen lernt der Welpe viele neue Eindrücke kennen. Da Welpen im Alter von wenigen Wochen noch schnell ermüden und meist nach jeder kurzen Anstrengung gleich wieder ein regenerierendes Schläfchen brauchen, können sie zu Anfang noch nicht allzu große Spaziergänge machen. Sie spielen noch mehr am Haus und sind auch noch nicht leinenführig.

Zwischen 8 und ca. 16 Wochen kann und soll man auch noch die Ängstlichkeit des Verlassenwerdens ausnutzen und den Welpen im geeigneten Gelände (ohne Verkehr) frei mit sich laufen lassen. Er wird versuchen, nie verloren zu gehen, und Sie können ihn mit kleinen Leckerchen belohnen, wenn er bei Ihnen bleibt. Sie können ihn auch zu sich rufen und sofort belohnen und dabei immer das gleiche Kommando verwenden. So lernt der Welpe schon über Futterlob zu folgen. Später zieht man dann das Halsbändchen an – noch ohne Leine. Hat er sich daran gewöhnt und dabei gelernt zu folgen, so ist die Leinenführigkeit auch schnell erlernt.

Worauf der neue Hundebesitzer noch achten muss ist die Gesundheitsprophylaxe. Welpen brauchen eine Grundimpfung. Sie sollten aber nicht auf die gebräuchlichen Vielfachimpfungen bestehen, sondern die einzelnen Impfstoffe sollten in zeitlichen Abständen von mindestens 14 Tagen gegeben werden. Das kann der Tierhalter verlangen. Eine folgende Reststoffausleitung nach Impfungen verhindert dann zusätzlich die nicht selten auftretenden Impfschäden.

Auch regelmäßige Wurmkuren sind wichtig. Sie können nach vorausgegangenen Kotproben gezielt mehrmals im Laufe eines Jahres verabreicht werden. Hier empfehlen sich besonders die biologischen Wurmkuren.

Die Ernährung eines Welpen ist grundlegend für seine spätere Gesundheit. Nachdem der Welpe zunächst Muttermilch, dann Welpenaufzuchtsmilch und Welpenbrei bekommen hat, wurde die Nahrung beim Züchter bereits mit Durchbrechen der Zähne auf feste Nahrung umgestellt. In der Natur leben die Wölfe von frischem Fleisch und dem Darminhalt ihrer Opfertiere. Unseren Hunden sollte daher ebenfalls vergönnt sein, so natürlich wie möglich ernährt zu werden.

Der sich erst noch voll entwickelnde Verdauungstrakt braucht eine Aufgabe. Diese findet er nur in weitgehend vollwertiger, natürlicher Nahrung. Fleisch, Gemüse, Getreide gehören auf seinen Speiseplan, und zwar in einer Form, die dem Darm auch erlaubt, seine von der Natur vorgesehene Aufgabe zu übernehmen. Viele der heute auf dem Markt weithin vertretenen Futtermittel sollten vom Tierhalter deutlichst hinterfragt werden, denn auch der Hund ist, was er isst.

Beachtet der Hundehalter alle angesprochenen Ratschläge, so wird die Welpenzeit für ihn und seinen kleinen Hund zu einer unvergesslich schönen und prägenden Zeit, die der Beginn einer lebenslangen Partnerschaft sein wird.

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